BENEFIZ-KONZERT
Zur finanziellen
Unterstützung von
Hochwassergeschädigten
2013
Wann:
am 19.6.2013, 18.30 Uhr
Wo:
Lucas-Cranach-Gymnasium
Haus 2/ Aula
An der Stiege 6a,
06886 Lutherstadt
Wittenberg
Wer:
Die Schülerinnen und
Schüler des
Musikkurses Klasse 10
Was:
mit musikalischen
Vorträgen aus Rock, Pop, Klassik, Jazz und vielem mehr!
Hilfe ist für uns
Ehrensache!
Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!
Information zum Busverkehr für die Woche vom 24.06-29.06.
Aufgrund der Teilsperrung der B2 zwischen Luther- und Juristenstr. und der Vollsperrung der Juristenstr. zwischen Mauerstr. und Markt kommt es in der Woche vom 24.06. – 29.06.2013 zu erheblichen Auswirkungen auf den Linien 300, 301, 302 und 304. Bitte betrachten Sie die Skizze im Anhang als Unterstützung zum Fließtext. Wir bitten Sie, die hiervon betroffenen Schüler (Einstiegshaltestellen Markt, Altstadtbahnhof, Amtsgericht, Am Tierpark und Bürgermeisterstr.) darüber zu informieren. Nachfolgend werden die Änderungen beschrieben:

Trainingstermine für Sportcup am 11.7.2013
Fußball 27.6. + 4.7.2013 13.15 Uhr - 14.30 Uhr - Herr Piper - Sportplatz oder Turnhalle Volkspark
Basketball 24.6. + 1.7.2013 13.15 Uhr - 14.30 Uhr - Herr Wartmann - Turnhalle LCG
Handball 21.6. + 28.6.2013 13.30 Uhr - 14.30 Uhr - Frau Schlüter - Turnhalle Volkspark
Volleyball 26.6. + 3.7.2013 13.15 Uhr - 14.30 Uhr - Herr Pannicke - Turnhalle LCG
Teilnahme bitte vorher bei den Sportlehrern & Klassenlehrern bekannt geben!
12.6.2013 M. Wartmann
Endlich!!! Nach einem halben Jahr Warten, nach einem ganzen Jahr Abi-Stress, nach vielen Jahren Lateinunterricht war der Tag gekommen. Am Abend des 26. Mai ließen wir die nassgraue Lutherstadt hinter uns und es ging, Si – genau, nach Italien, um präzise zu sein, an den Golf von Neapel in das traumhafte Örtchen Piano di Sorrento. Als unsere Geduld sich nach zweiundzwanzig langen Stunden Busfahrt endgültig dem Ende neigte, erblickten wir den Vesuv, an dessen Fuß sich die Häuser Neapels schmiegten. Die Sonne, die sich ein paar Meter weiter im Meer spiegelte, entschädigte uns sofort für die lange Wartezeit. Nachdem wir uns über äußerst enge Straßen zu unserem „Villagio de Costa Alta“ durchgehupt haben, bezogen wir unsere gemütlichen Steinbungalows und starteten eine erste Erkundung der Umgebung. Das italienische Verständnis von Verkehr und Vorfahrt begleitete uns nicht nur auf den Fahrten zu den Ausflugszielen, auch auf den Serpentinen zum Strand hinunter musste man sich vor einer Vielzahl fixer Mopeds in Acht nehmen, deren Fahrer die Augen oftmals ganz woanders hatten.
Der Dienstag versprach gleich zwei Höhepunkte: Die Besteigung des Vesuvs und der Besuch Pompejis. Nach einer nervenaufreibenden Busfahrt zu einem Parkplatz unterhalb des Kraterrands, erkämpften wir uns das letzte Drittel des Vulkans in harter Eigenarbeit. Auf dem Gipfel angekommen wurden wir von einem Experten empfangen, der uns die Geschichte des Vesuvs einschließlich seiner Ausbrüche näher brachte. Doch nicht nur der riesige Krater war ein Blickfang, auch das Panorama der Stadt Neapel um den Golf zog die Linsen der Fotoapparate beinahe magisch an.
Was im Latein- und Geschichtsraum, beim Deklinieren und Konjugieren weit weg erscheint, wurde bei der Besichtigung Pompejis auf eine spannende Weise greifbar und echt. Zwischen den antiken Straßen mit den Vorläufern unserer Zebrastreifen, Schnellimbissen, Thermen und Tempeln bekamen wir ein Gefühl davon, wie es sich vor 2000 Jahren gelebt hat. Vor allem unser italienischer Reiseleiter Mariano ließ Bilder vor dem inneren Auge entstehen, indem er uns neben Fresken auch die politische Propaganda der Zeit zeigte.
Capri, ein Traum des Dolce Vitae, war am nächsten Tag unser Ziel. Bei bestem Wetter erreichten wir die Insel und fuhren spontan um einen Teil der selbigen mit einem Ausflugsboot. Danach ging es auf eigene Faust durch die verwinkelten Gassen und Wege der Stadt – Zeit für echt italienisches Eis. Anschließend führte uns Herr Friedrich zur Villa Jovis, der ehemaligen Residenz Kaiser Tiberius´, von der wir einen wunderbaren Blick auf das Meer genießen durften. Zurück in Sorrento erholten wir uns von so viel ungewohnter körperlicher Ertüchtigung bei einem original italienischen Pizzaabend und ließen den Tag anschließend mit vollen Bäuchen am Strand oder auf der Terrasse bei Wein und Käse ausklingen, den Sonnenuntergang im Hintergrund. Am Donnerstag ging es zu den Phlegräischen Feldern, einem Vulkangebiet mit Solfataren und Fumarolen, das uns wunderbare Fotos von riesigen Dampfwolken, warme Füße und nach Schwefel duftende Kleidung beschwerte. Nach diesem geruchsintensiven Erlebnis fuhren wir am Lago d’Averno, dem antiken Eingang zur Hölle, überraschenderweise ganz ohne Verluste vorbei nach Cumae, den Überresten einer antiken Stadt und Sitz der Sibylle, eines Orakels.
Viel zu schnell war der letzte Abend gekommen, viel zu früh mussten wir unsere Koffer packen. Nach dieser gewittrigen Donnerstagnacht ließen wir Sonne, Pizza, Wein und Antike widerwillig hinter uns, um nach Hause zu fahren. Im Gepäck hatten wir neben dem ein oder anderen Souvenir und dem Wein wunderbare Erinnerungen und Fotos an eine Woche voller Spaß, Abenteuer und italienischem Flair. Ich werde diese tolle Fahrt nicht vergessen und rate euch, wenn es soweit ist, sie nicht zu verpassen.
Franziska Höhne, Marcus Raabe
Insektenkunde - Zweite Frühjahrsexkursion zwischen Braunsdorf und Nudersdorf
Am 04.05.2013 trafen sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 12 sowie Eltern zur zweiten Frühjahrsexkursion. Schwerpunkte waren die Verbesserung der Kenntnisse von heimischen Pflanzen und Tieren und der Besuch bei fliegenden Haustieren. Dr. Gerhard Pfeiffer erläuterte sehr anschaulich das Leben in einem Bienenstaat, die Probleme der Imker und die wirtschaftliche Bedeutung dieser Insekten. Mutige Exkursionsteilnehmer sahen sich (mit dem erforderlichen Respekt) die Tiere aus der Nähe an.
Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich für die Unterstützung bei Dr. Gerhard Pfeiffer.
"Ich schenke dir ein Gedicht" oder "Poesie trifft Musik" hieß es am Dienstagabend (30.04.) im Malsaal der Cranachstiftung. Die Schüler von der Schreibwerkstatt des LCG hatten zwar in diesem Jahr kein neues Buch zu bieten, dafür eine Reihe von aktuellen Texten Außerdem stellten sich neue Autoren vor. Die Atmosphäre ähnelte der einer Buchpremiere: Ein gebanntes und begeistertes Publikum, darunter der Wittenberger Bürgermeister, der stellvertretende Landrat und der Direktor der Luthergedenkstättenstiftung, lauschte den zuweilen humorvollen bis nachdenklich anmutenden Texten der Sechst- bis Zwölftklässler über Heimatgefühle, die erste Liebe sowie kleine und große Alltagssorgen.
Fotos: Alexander Baumbach
Stimmungsvoll umrahmt wurden die poetischen Beiträge von Künstlern am Klavier (Jasmin Weinigel und Heinrich Pfeiffer) sowie durch fantastische Melodien, gesungen von Natalie Lament. Anika Würz erwies sich als Moderatorin mit frischem Charme. Cindy Fischer, Marika Martinetz und Clemens Meyer verblüfften die Zuhörer mit Auszügen aus ihren Romanen. Zum Ende der Lesung wurden Versprechen eingelöst: Jeder Besucher durfte sich einen soeben gehörten Text von der Leine pflücken und zur Erinnerung an den Abend mit nach Hause nehmen. Mögen den Schreibern nie die Ideen ausgehen!!!
Tim Kanitz hat es geschafft – im Februar 2013 wurde er Landesmeister im Tischtennis.
Schon mit vier Jahren begann er mit seinem Vater und Großvater Tischtennis zu spielen. Im Garten stand die Platte und Tim wurde immer besser. Schnelligkeit, Konzentrationsfähigkeit und ein starker
Siegeswillen zeichneten ihn aus. Eigenschaften, die auch in anderen Sportarten gebraucht werden. Tim wollte Fußballer werden. Im Oktober 2010 wechselte er zur Tischtennis-Abteilung beim TSV Griebo
und wurde noch im gleichen Monat Kreismeister bei den Schülern C. Zahlreiche Erfolge spornten ihn an. Schon im November 2010 belegte er den 3. Platz bei den Bezirksmeisterschaften und wurde 2 Jahre
später auch Bezirksmeister.
Tim gehört heute zu den Leistungsträgern im Verein und spielt seit 2011 in der Bezirksklasse bei den Erwachsenen. In dieser Saison gab es noch keine Niederlage!
Beim Landesauswahlvergleichsturnier in Quickborn bei Hamburg Anfang März 2013 erreichte er nach 4 Siegen und 4 Niederlagen einen guten 4. Platz.
"Solch ein Ragout, es muss Euch glücken..."
Nach ausführlichem Studium von historischen Vorlagen, Werk und Film war es endlich so weit: Am 28. Februar besuchten wir, die zwölften Klassen des Lucas-Cranach-Gymnasiums, die Inszenierung Goethes „Faust. Der Tragödie erster Teil“ im Schauspielhaus Magdeburg. Zur allgemeinen Überraschung begann das Drama bereits im Foyer. Auch während der Aufführung schwankten wir zeitweise zwischen Faszination und Irritation, es wurde eine breite Palette an Effekten präsentiert – vom Publikumsbezug über ungewöhnlichen Lichteinsatz bis hin zu Obszönitäten. Die Darstellung war zeit- und werknah zugleich, zusätzlich wurden viele innovative Ideen eingebracht. Die sehr authentischen Schauspieler vermittelten somit einen neuen Blick auf das Stück, auch wenn es ohne Vorkenntnisse sicherlich nicht verstanden werden würde. Wahrscheinlich ist diese Aufführung für das Verständnis von Faust nicht unbedingt nötig, dennoch war es für alle ein gelungener Abend. Wir empfehlen die Aufführung weiter, denn das erwünschte Ragout ist definitiv gelungen.
Franziska Höhne, Klasse 12a
Unser Gymnasium legt großen Wert auf eine langfristige und stets aktuelle Information bezüglich Studium und Berufsausbildung, die eine begleitende Beratung einschließt.
Am 25.02.2013 hatten Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klassen in interessenbezogenen Gesprächsrunden mit unseren "Ehemaligen" erneut die Gelegenheit, Antworten auf vielfältige Fragen zu erhalten.
Für die Unterstützung unserer Veranstaltung geht unser Dank an:
Gaby Fritzsche, Julia Klawonn, Sarah Schmidt, Christina Nitzsche,
Tobias Bethge, Frank Menzel, Sophie Humpert und Konstantin Bäse.
Ein Herzliches Dankeschön geht auch an:
Die Referenten der Bernd-Blindow-Schulen Leipzig, Sandra Völs, Studentin an der UNI Münster und Martin Schulze, Student an der FHS Nordhausen.
G. Grohl
Auch in diesem Jahr finden wieder Projekttage zu unterschiedlichsten Themen statt. So gibt es einen Tag der Naturwissenschaften, einen Fremdsprachentag und einen Projekttag Geschichte.
Unterschiedlichste Veranstaltungen laufen in der Schule, es gibt Stadt-Rallyes bzw. den schon traditionellen Besuch des "White Horse Theatres" und vieles andere mehr.
Volleyball - "Jugend trainiert für Olympia"
Vom 9.1.-11.1.2013 fanden die Kreisausscheide im Volleyballwettbewerb statt.
Brian Körnicke, Hendrik Barth, Maximilian Ziem, Pascal Beyer, Jan-Erik Bergt und Bruno Schneider gewannen das Turnier der Wettkampfklasse III (Geburtsjahre 1998-2001). Sie spielten gegen die Mannschaften des Friedrichstadtschule, der Rosa-Luxemburg-Schule und des Luther-Melanchthon-Gymnasiums.
Adrian v. d. Weide, Julius Felsmann, Lorenz Schmidt, Tim Sout, Tim Hieber und Fabian Mathes starteten in der Wettkampfklasse IV (Geburtsjahre 2000-2003). Im Wettkampf mit den Mannschaften der Sekundarschule Reinsdorf, des Gymnasium Gräfenhainichen, der Friedrichstadtschule und des Luther-Melanchthon-Gymnasiums belegten sie einen sehr guten 2.Platz.
Alexandra Bernhardt, Steffi Fugmann, Laura Möbius, Luisa Polack und Gina-Marie Menne belegten in der Wettkampfklasse III den 5. Platz. Marie-Christin Schmidt, Greta Hoffmann, Lea-Louise Naumann und Sirien Ewert erreichten beim Turnier der Jüngsten in der Wettkampfklasse IV den 3.Platz.
Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Schule herzlichen Glückwunsch!
Unserer siegreichen Jungenmannschaft wünschen wir viel Erfolg beim Regionalfinale in Bitterfeld am 30.1.2013!
M. Wartman
„Jugend trainiert für Olympia“ Basketball - Tischtennis - Handball November/Dezember 2012
Nur um einen Wimpernschlag verpasste das Team des LCG den Einzug in das Landesfinale beim Handballausscheid am 30.11.2012. Nach Siegen über das Gymnasium Dessau und Burg kam es gegen das Team des Gymnasiums Calbe im letzten Spiel zum Aufeinandertreffen der beiden bis dato ungeschlagenen Mannschaften. Dieses Endspiel war an Spannung kaum zu überbieten. Gegen die körperlich überlegenen Gastgeber konnten die flinken Wittenberger immer wieder in Führung gehen und behaupteten diese bis drei Minuten vor Ultimo beim Stand von 14:12, doch zehn Sekunden vor Spielende gelang den Gastgebern der Ausgleich. Bei Punktgleichheit entschied am Ende ein einziges mehr erzieltes Tor das Turnier zugunsten der Calbenser. Bei Torgleichheit hätten die Wittenberger durch die mehr erzielten Treffer die Nase vorn gehabt. Wenn auch zunächst die Enttäuschung über den verpassten Sieg überwog, auf die gezeigte spielerische Leistung in diesem Turnier können alle beteiligten elf Spieler stolz sein . Für uns am Start waren Vincent Brennecke, Patrick Michna, Max Koppe, Yannik Beyer, Philip Gehlert, Tim Hieber, Robert Schuster, Norman Langenbrink, Lucas Schiller, J. Gürtler und L. Schmidt!
Tim Hörold, Lucas Otto, Erik Sack, Tim Kanitz, Martin Steinbiss, Philipp Seidel und Marten Rentsch waren als Kreismeister für das Regionalfinale in Dessau im Tischtennis qualifiziert. Dort schlugen sie sich sehr wacker und belegten einen 3.Platz!
Luisa Polack, Alexandra Bernhard, Anna Hainich, Hanna Ruhl, Tia Kölling und Laura Ruprecht belegten nach einem Sieg gegen die Reinsdorfer Mannschaft und einer Niederlage gegen die Mädchen der Friedrichstadtschule einen sehr guten 2. Platz beim Basketballkreisausscheid!
Im Wettbewerb der Mädchen der Wettkampfklasse II im Basketball musste unsere Mannschaft gegen die Friedrichstadtschule spielen. Nele Petermann, Maria Rochnia, Anne-Christin Sarnow, Demi Kotzsch, Jessica Sährig und Franziska Schroubek gewannen dieses Spiel und haben sich damit für das Regionalfinale am 21.1.2013 qualifiziert.
Bei den „großen“ Jungen waren 4 Mannschaften angetreten um den Kreissieger im Basketball zu ermitteln. Schnell zeigte sich, dass die SEK Friedrichstadt den anderen Teams um Längen voraus war und das Turnier souverän gewann. Sie zeigten tolle Spielzüge und waren körperlich und konditionell deutlich überlegen. Wir wünschen in den nächsten Runden viel Erfolg. Unser junges Team (3 Spieler hätten auch WK III spielen können) spielte couragiert und konnte gegen die SEK Reinsdorf ein Unentschieden erringen. Die beiden anderen Spiele gingen verloren, damit belegten wir den vierten Platz. Es spielten: Erik Schwenke, Marcel Schwenke, Erik Henze, Richard Quade, Zoltan Gans, Martin Heinicke.
Das Turnier der WK III Jungen fand mit drei Mannschaften statt. Unser erstes Spiel gegen die SEK Reinsdorf konnten wir nach anfänglicher Nervosität zu guter Letzt doch ungefährdet mit 16:1 gewinnen. Nachdem auch die SEK Friedrichstadt Reinsdorf recht hoch besiegte, kam es zum Endspiel. Dieses hatte alles, was ein Finale braucht. Unsere Mannschaft spielte in der Defensive konzentriert, konnte in der Chancenverwertung aber nicht glänzen, sodass wir immer nur mit zwei Punkten führten. Zwei Minuten vor Schluss gelang Friedrichstadt der Ausgleich, was für sie gleichbedeutend mit dem Turniersieg gewesen wäre. Doch 20 Sekunden vor Schluss gelang uns dann doch noch der erlösende Zweier mit anschließend verwandeltem Freiwurf, wir siegten 11:8 und gewannen das Turnier. Somit fährt die Mannschaft zum Regionalfinale. Herzlichen Glückwunsch. Es spielten: Niklas Dietz, Tobias Ristok, Robin Schubert, Malte Wulf, Björn Becker, Fabian Matthes, Max Ackermann.
Allen Sportlern ein herzliches Dankeschön für den gezeigten Einsatz!
M. Wartmann
2. Stufe der Mathematik-Olympiade
Insgesamt 44 Schüler unserer Schule sind von ihren Mathelehrern zur zweiten Stufe der Mathematikolympiade delegiert worden. Alle stellten sich den jeweils vier Aufgaben und zeigten bei
der Bearbeitung und Lösung viel Wissen, Kreativität und Anstrengungsbereitschaft. Allen Teilnehmern Dank für die gezeigten Leistungen.
Hier die Klassensieger:
Klasse 5: Normen Langenbrink 5b
Klasse 6: Sirin Ewert 6b
Klasse 7: Tom Richter 7b
Klasse 8: Janik Beese 8b
Klasse 9: Clemens Meyer 9a
Klasse 10 *** leider keine Teilnehmer ***
Klasse 11: Lennart Nagel 11b
Klasse 12: Martin Bräunig 12b
U. Piper
Projekt gegen Gewalt in der Aula
Am 09.Oktober fand in der 2. und 3.Stunde in der Aula ein Projekt gegen Gewalt für alle neunten Klassen statt. Auf der Bühne saßen 5 Personen völlig verschiedener Typen, die in verschiedener Art und Weise mit Gewalt in Berührung gekommen sind. Zum Teil handelte es sich dabei um Personen, die auf Grund einer Straftat dazu verpflichtet wurden, für einige Zeit dort mitzuwirken und ein anderer Teil waren Personen, die bereitwillig ihre Geschichten Jugendlichen zukommen
lassen wollten.
Zusätzlich stand ein Mann von der Agentur "Mensch aber wie", welche sich für eine Kampagne gegen Gewalt an Schulen in ganz Deutschland einsetzt, auf der Bühne. Der Mann betreute und unterstützte die Personen psychologisch.
Zuerst sollten alle 5 Personen erzählen, was für sie Gewalt bedeutet. Dabei fiel besonders ein junger Mann türkischer Abstammung auf, welcher erzählte, dass Gewalt menschlich sei und schon bei Adam und Eva angefangen habe. Zum Beispiel empfand er es immer selbst als besonders gewalttätig, wenn seine Lehrer ihn während seiner Schulzeit täglich an der Tafel vorgeführt hatten, weil sie genau wussten, dass er die Aufgaben nicht lösen konnte. Weil er einmal so in Fahrt war, erzählte er uns gleich seine tragische Geschichte zu seiner Erfahrung mit Gewalt: Ein Freund von ihm wurde in einer Bar von 5 Nazis brutal verprügelt und misshandelt. Als er daraufhin versuchte, durch eine Glastür zu fliehen, verletzte er sich durch Splitter an der Wirbelsäule und ist seitdem querschnittsgelähmt. Die 5 Täter bekamen nur 30 Monate Jugendarrest, wovon 10 Monate auf Bewährung ausgesetzt waren.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung beleidigte er den anwesenden Nazi Klaus Lytzek, welcher sich aber alles in Ruhe anhörte. Jedoch kam es, während dieser von seiner Tat, seinen Gefühlen gegenüber Ausländern und seinen Motiven erzählte, zum Konflikt mit dem jungen
Mann türkischer Abstammung, welcher daraufhin aus der Aula stürmte und davor wartete.
Eine junge Frau erzählte, wie sie eine Mitschülerin mobbte, bis diese sich das Leben nahm. Das Schockierende daran war, dass sie keine Spur von Reue oder Schuld zeigte.
Weiterhin berichtete Herr Baumann, ein Lehrer, wie er den ganzen Stress, den er mit den Schülern hatte, in sich hineinfraß, bis er nicht mehr konnte und einen Schüler schlug. Daraufhin wurde er zwangsversetzt und muss bis heute eine Therapie machen. Desweiteren vertraute er uns an, dass ihm seine Tat unendlich leid tut.
Als Letztes trat eine verängstigt aussehende Frau vor, welche uns erzählte, wie sie eine Vergewaltigung stoppen wollte. Dabei wurde sie selbst verletzt, was man an ihrer linken Wange sehen konnte. Allein schon an ihrem Blick konnte man ihre Angst gegenüber Gewalttaten und Tätern sehen. Sie beschrieb ihre Gefühle so unglaublich, dass man diese nachempfinden konnte. Doch das Spektakuläre an der Frau war, dass sie in ihrem Statement erklärte, man solle sich bei Gewalttaten nicht einmischen.
Nachdem sie erzählt hatte, bekamen die Schüler Zeit, sich mit den einzelnen Personen zu unterhalten.
Anschließend mussten sie Fragen zu den Personen vorbereiten und vortragen. Das Merkwürdige war, dass niemand der Schülerinnen und Schüler zu Klaus Lytzek ging. Als Grund hörte man oft, dass Angst vor seiner Reaktion auf Fragen der Schülerbestand.
Aber recht viele gingen zu dem jungen Mann türkischer Abstammung, welcher als einzige der Personen auf der Sympathieskala eine volle 10 bekam.
Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass die Opfer bzw. die Täter, welche Reue zeigten, von uns mehr Sympathiepunkte als der Rest bekamen. Die Geschichten und die Art der Personen regten alle 9.Klässler zum Nachdenken an. Doch zum Schluss wurde aufgelöst- Alles nur gespielt.
Jedoch waren es alles Geschichten, die auf einer wahren Begebenheit beruhen, die von den Schauspielern atemberaubend gut gespielt wurden.
Nachdem die Schauspieler, welche dieses Stück übrigens schon seit 7 Jahren spielen, von ihren Erfahrungen mit dem Stück erzählten, war die Veranstaltung zum Leidwesen aller beendet.
Handball: Jugend trainiert für Olympia
Jessener Gastgeber und Cranach-Gymnasiasten qualifizierten sich fürs Regionalfinale
Am letzten Schultag vor den Herbstferien standen in der Sporthalle des Jessener Gymnasiums die Kreisausscheide im Handball in den Wettkampfklassen WK II und WK IV männlich an. In der WK II wurde das Gymnasium Jessen ohne Punktverlust ihrer Favoritenrolle gerecht. In der WK IV setzten sich die Eleven des Lucas-Cranach-Gymnasiums am Ende deutlich durch. Die beiden Altersklassensieger haben sich damit als jeweilige Kreismeister für das Regionalfinale in Calbe/Saale qualifiziert, dass Ende November ausgetragen wird. Der Wettkampf war im Vorfeld organisatorisch durch den Schulsportkoordinator Michael Wartmann in Kooperation mit dem KSB Wittenberg und dem gastgebenden Wettkampfleiter Michael Heede sehr gut vorbereitet worden. Während in der WK II mit den Sekundarschulen Ferropolis, Jessen-Nord und den Gymnasien aus Jessen sowie Wittenberg insgesamt fünf Mannschaften um den Einzug ins Regionalfinale die Kreismeisterschaft ausspielten, waren in der WK IV nur zwei Teams im Rennen, die Sekundarschule Jessen-Nord und das Lucas-Cranach-Gymnasium. Damit war von Anbeginn klar, dass es bei den 10 bis 12jährigen nur ein Finale zwischen den beiden teilnehmenden Mannschaften geben wird. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten konnten sich die Spieler des Lucas-Cranach-Gymnasiums souverän mit 25:12 Toren den Titel sichern und verwiesen die Sekundarschule Jessen-Nord auf den Silberrang. In der Anfangsphase lagen die Spieler aus Jessen um Spielmacher Ronny Lustig noch mehrfach in Führung. Sein Team profitierte einmal von den Fehlern der Wittenberger und zum anderen davon, dass ein Teil der Jessener gemeinsam in einem Verein trainieren. Diese Abstimmungsprobleme auf Seiten der Cranach-Gymnasiasten, deren Gerüst von Spielern aus drei Vereinen gebildet wurde, konnten mit zunehmender Spieldauer minimiert werden. Immerhin hatten sie vor diesem Kreisausscheid keine Gelegenheit gehabt, gemeinsam miteinander zu trainieren. Angetrieben von Philipp Gehlert und Tim Hieber, die klug Regie führten, wurde bereits vor der Pause das Spiel zugunsten der Wittenberger gedreht. Einen großen Anteil hatte daran der aus dem Turner-Metier kurzerhand ins Tor gewechselte Robert Schuster mit seinen Paraden. Mit 11:7 Toren ging es in die Halbzeitpause. Nach dem Wechsel sorgten die Wittenberger mit einem 5:0-Zwischenspurt für eine Vorentscheidung in diesem Finale. Anerkennenswert kämpften die Jessener Spieler um eine Resultatsverbesserung, doch gegen die sich in einen Rausch steigernden Gäste fanden sie keine Mittel. Am Ende glänzten die späteren Sieger sogar mit Trickwürfen, wie der Rückhandwurf von Tim Hieber zum 20:11. Mit dem Schlusspfiff und dem am Ende klaren Sieg brach auf Seiten der Wittenberger kollektiver Jubel aus. Anerkennung gab es auch durch den Unterlegenen aus Jessen, dessen Trauer mit dem Erhalt der Silbermedaille in Stolz umschlug. Nun haben die Cranach-Gymnasiasten vier Wochen Zeit, sich auf das Regionalfinale in Calbe vorzubereiten. In klassischer Turnierform, jeder gegen jeden, spielten die fünf Mannschaften in der WK II ihren Sieger aus. Dabei zeigte gleich die Auftaktpaarung zwischen den beiden Mannschaften der Sekundarschule Jessen-Nord und Ferropolis, dass es neben spielerischer Klasse auch um körperliche Präsenz auf dem Parkett ging. In einer bis zum Abpfiff umkämpften Partie mit wechselnden Führungen trennten sich beide Mannschaften 10:10. Ob dies ein Punktgewinn oder Punktverlust sein sollte, zeigte sich dann im weiteren Turnierverlauf. Dass die 14- bis 17jährigen Spieler den Handballsport bereits weitgehend verinnerlicht haben, zeigte die zweite Begegnung. Hier setzte sich das Gymnasium Jessen mit 13:8-Toren gegen das Luther-Melanchthon-Gymnasium durch. Vor allem der mannschaftlichen Geschlossenheit des Gastgebers, in dessen Reihen einige Spieler des derzeitigen Spitzenreiters in der Sachsen-Anhaltliga der mjA aufliefen, konnten die Wittenberger nicht Paroli bieten. Die Cranach-Gymnasiasten verschliefen ihren Turnierauftakt und unterlagen der Sekundarschule Jessen-Nord verdient mit 11:15 Toren. Im weiteren Verlauf wussten sie sich aber deutlich zu steigern. Während sie gegen die Sekundarschule Ferropolis in den Schlussminuten die Partie noch glücklich mit 9:8 Toren zu ihren Gunsten drehen konnten, geriet der Sieg im Spiel der beiden Wittenberger Gymnasien zu keiner Zeit in Gefahr. Während die Gastgeber des Gymnasiums Jessen ungefährdet auf den Turniersieg hinsteuerten, entbrannte um die Platzierungen ein nervenaufreibender Krimi. Alle vier Mannschaften hatten es bei Halbzeit des Turniers noch selbst in der Hand, am Ende auf Platz 2 einzukommen. Da sich aber die Teams untereinander wechselseitig bezwangen, kamen die Cranach-Gymnasiasten am Ende mit ihren 4:4 Punkten noch überraschend auf Platz 2 ein. Der Punktverlust zum Auftakt verwies die beiden Sekundarschulen Ferropolis und Jessen Nord mit 3:5 Punkten auf die weiteren Plätze. Das LMG hingegen verspielte mit einer Niederlage gegen die Sekundarschule Ferropolis ihrerseits alle Ambitionen auf den Silberrang und kam letztendlich mit 2:6 Punkten nur auf Rang 5 ein. Entsprechend der spielerischen Möglichkeiten und des Kaders war dies durchaus eine Überraschung des Turniers. Die Sieger der WK II, die Gymnasiasten aus Jessen hingegen werden den Kreis auf dem Regionalfinale vertreten und haben mit der gezeigten Leistung durchaus Chancen auf das Erreichen des Landesfinales. Ein Dank sollte den drei Schiedsrichtern gezollt werden, die die 12 Partien Non Stopp zu bewältigen hatten.
Von K. Fuchs
Jugend trainiert für Olympia - Handball am 25.10.2012
Sportlerinnen und Sportler der 6.-8.Klassen vertraten heute unsere Schule beim Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia". Die Handballturniere fanden in der Turnhalle des Gymnasium Jessen statt. Insgesamt waren 7 Mannschaften aus dem ganzen Landkreis angereist.
Unsere Mädchen spielten gegen die Sportlerinnen des Paul-Gerhardt-Gymnasium Gräfenhainichen und des Gymnasium Jessen. Gegen die Gastgeberinnen wurde leider mit 6:11 verloren, allerdings kämpfte unsere Mannschaft bis zur letzten Minute (Spielzeit 15min). Nachdem die Partie zwischen Jessen und Gräfenhainichen unentschieden endete, ging es für uns im 2.Spiel um den zweithöchsten Platz auf dem Siegertreppchen. Angeführt von Charleen Steinert (6 Tore!) wurde buchstäblich bis zur letzten Sekunde um den Sieg gerungen. Leider schossen die Gräfenhainicherinnen das 7.Tor und hatten damit eins mehr auf dem Konto als wir. Schade, aber Respekt vor dieser großartigen Leistung von Tia Kölling, Lea-Louise Naumann (Torschützin), Justine Dietrich, Juliane Lenz, Laura Naumann, Lea Brasin (Torwart), Luisa Polack (Torschützin), Vanessa Thieke (Torschützin), Debbie Ziebeck und Anna-Victoria Pietsch. Herzlichen Glückwunsch!!!
Auch in der Wettkampfklasse III der Jungen spielte jeder gegen jeden. Unsere Gegner waren die Mannschaften der Sekundarschule Jessen-Nord, des Gymnasium Jessen und des Luther-Melanchthon-Gymnasium Wittenberg. Das erste Spiel ging mit 9:6 für uns gegen Jessen-Nord positiv aus. Gegen die Gymnasiasten aus Jessen unterlagen wir deutlich mit 1:9, sie waren einfach eine Klasse besser. Ihnen an dieser Stelle schon mal viel Erfolg beim Regionalfinale in Calbe Ende November. Doch zurück zum Turnier. Das letzte und entscheidende Spiel gewannen Pascal Beyer, Lucas Otto, Dennis Pranger, Philipp Helmchen, Nils Tiedtke, Max Koppe, Kevin Hasemann, Patick Michna und Rouwen Rczadki (Torwart) mit 12:11 gegen das Luther-Melanchthon-Gymnasium. Die Silbermedaille ist der verdiente "Lohn" für ein schnelles und kombinationsreiches Spiel gegen diese Mannschaft! Auch hier noch mal herzlichen Glückwunsch!!!
Kreisausscheid Fußball am 2.10. + 4.10.2012 in Wittenberg
Beim Turnier Jugend trainiert für Olympia Fußball in der WK IV trafen heute 10 Mannschaften aufeinander. Es wurde in zwei Gruppen zu je 5 Mannschaften jeder gegen jeden gespielt. Im ersten Spiel trafen wir auf des Team LMG I, welches uns recht souverän beherrschte und verdient 2:0 gewann. Diese Niederlage hat unsere Spieler jedoch aufgeweckt, so dass in der Folgezeit toller Fußball geboten wurde. Im zweiten Spiel setzten wir uns mit 2:0 gegen die Sek Reinsdorf durch. Im dritten Spiel vergaben unsere Spieler reihenweise gut Torchancen, sodass am Ende nur ein 0:0 gegen die Sek Elster stand. Somit waren wir gezwungen, das letzte Gruppenspiel zu gewinnen, um ins Halbfinale einzuziehen. Dies gelang sehr eindrucksvoll mit einem 3:0 gegen die Sek Ferropolis Gräfenhainichen. Im Halbfinale trafen wir auf einen der Turnierfavoriten, das Gymnasium Jessen, welches aber mit einer sehr guten taktischen Leistung mit 4:0 (!!!) besiegt wurde. Im Finale kam es dann zur Neuauflage des ersten Gruppenspieles gegen LMG I, welches wir diesmal sehr lange offen gestalten konnten, am Schluss jedoch wiederum mit 0:2 nicht unverdient verloren. Unsere Spieler freuten sich riesig über die erkämpften Silbermedaillen, herzlichen Glückwunsch. Dem LMG wünschen wir für das Regionalfinale alles Gute.
Für unsere Schule spielten: Vincent Renner, Ole-Niklas Sack, Joshua Hohmann, Niels Bauerfeind, Flavio Eichler (1 Tor), Felix Butsch (3 Tore), Marvin Wildfang (5 Tore), Leon-Alexander Laaß, Paul Wechsung
Beim Fußballturnier der WK III traten 8 Mannschaften in zwei Gruppen gegeneinander an. Wir erzielten im ersten Spiel gegen die Sek Jessen Nord ein 1:1 - Unentschieden (Torschütze Marten Rentsch). Im zweiten Spiel hielten wir gegen die spielerisch überlegene Mannschaft aus Reinsdorf lange gut mit, mussten am Ende jedoch noch zwei Gegentore hinnehmen (0:2). Also ging es im letzten Gruppenspiel um die Qualifikation für das "kleine" Finale. Es gelang ein 1:0 - Sieg (Elfmetertor Bruno Schneider) gegen die Sek Elster. Wir waren Gruppenzweiter und im Spiel um Platz 3. Der Gegner hieß Gymnasium Gräfenhainichen und war uns körperlich und konditionell überlegen (leider hatten wir keinen Ersatzspieler). Das Spiel endete 1:5 aus unserer Sicht (Torschütze Maximilian Ziem), trotzdem Glückwunsch zu einem guten 4. Platz. Wir gratulieren dem Sieger Gymnasium Jessen und wünschen viel Erfolg beim Regionalfinale.
Für unsere Schule spielten: Max Wernicke, Philipp Seidel, Dominic Ziem, Maurice Stark, Anton Trabitz, Dominic Wyrzykala, Bruno Schneider, Tobias Ristok, Tim Soult, Marten Rentsch, Maximilian Ziem
4.10.2012
U. Piper
Cranach-Gymnasiasten bei Landesliteraturtagen
Dass Cranach-Gymnasiasten improvisieren können, haben sie schon vor den Landesliteraturtagen in Wittenberg unter Beweis gestellt. So konnte die Nachricht über die aus Brandschutzgründen gesperrte Kulturkneipe Barrik nicht schockieren, kurzfristig freundeten wir uns mit einem anderen Veranstaltungsort an: Und so fand die Lesung zu unserem Buch "Wenn Gedanken Flügel bekommen" im herrlich urigen Keller des Wittenberger Brauhauses statt, welcher nur zu besonderen Anlässen geöffnet wird. Das Publikum drängte sich in den Keller, die Stühle reichten nicht aus, manche setzten sich auf Treppenabsätze im Gang. Die Texte aus der Feder unserer Schüler, manche schon vor Monaten verfasst, manche frisch in der Schreibwerkstatt entstanden, begeisterten aufs Neue. Mal nachdenklich, mal lustig, mal kritisch - ein bemerkenswerter Blick in das Innenleben unserer Schüler. Instrumentalisten an Klavier, Gitarre, Flöte und Akkordeon v erliehen dem Abend eine besondere Atmosphäre. Toll auch, dass bei der Lesung viele neue Gesichter dabei waren - an talentiertem Nachwuchs mangelt es nicht. So ging ein schöner Abend viel zu schnell zu Ende.
Impressionen von der Studienfahrt der 12. Klassen nach Buchenwald (17.09. bis 21.09.2012)
Das war Geschichte zum Anfassen am historischen Ort.
Graben, Finden, Restaurieren oder ein unterschiedlich temperiertes Denkmal erfühlen.
Gleich mehrfach weilten Schüler der 11. Klassen
in Helmstedt (Niedersachsen).
Bereits zum sechsten Mal reisten Schülergruppen des LCG nach Helmstedt. Neben Fach- und Projektarbeiten gemeinsam mit Schülern anderer Gymnasien zur "Macht der Bilder" gab es diesmal eine Lesung als auch die legendäre "Russendisko" mit Wladimir Kaminer. Parallel stellten die Wittenberger den Wettbewerbsbeitrag "Mauerfälle" aus, der im vergangenen Schuljahr mit einem ersten Platz bedacht worden war.
Vorstellung unseres Fremdsprachenassistenten für Englisch im Schuljahr 2012/13 Mister Jacob Singleton
Mein Name ist Jacob Singleton. Ich bin 23 Jahre alt und verheiratet (meine Frau heißt Randi). Ich bin in Missouri (in den USA) geboren, aber in Texas aufgewachsen. Mit 18 Jahren zog ich zurück nach Missouri, weil ich an der Missouri State University studieren wollte. An der Uni waren meine Hauptfächer Germanistik, Geschichte und Pädagogik. Ich bin jetzt ein Student im Aufbaustudium. Zu Beginn des Jahres bekam ich ein Fulbright-Stipendium und mir eröffnete sich damit die Möglichkeit, im Schuljahr 2012/2013 als Fremdsprachenassistent in der englischen Sprache an das Lucas-Cranach-Gymnasium zu gelangen. Da ich in Zukunft plane, als Lehrer zu arbeiten, wird diese Erfahrung toll für mich sein. Vor allem aber will ich Sie gern unterstützen und ich freue mich darauf!
Von Eichhörnchen, Störchen und Menschen...
Tag der Gesundheitserziehung am LCG
Morgens halb zehn in Deutschland - Zeit für einen kleinen Pausensnack!
In den Wipfeln des Haselnussbaumes auf unserem Schulhof lässt sich das Eichhörnchen ein knackiges, frühreifes Früchtchen schmecken, schaut genüsslich nach unten, auch die Störche bekommen garantiert biologisch einwandfreie Ware und in den Klassenzimmern beginnt der Tag mit einem ausgiebigen Frühstück.

Was da so alles auf den Tisch gezaubert wird...Frikadellen, Wiener Würstchen, Marmelade, Fruchtsäfte...Ob das wirklich gesund ist? Spätestens in den sich anschließenden Workshops erfahren die Schüler, dass in einem kleinen Glas Cola ca.12 Stückchen Würfelzucker schwimmen und was mit den Zähnen passiert, wenn der Zuckeranteil in Säften mehr als 30 Prozent beträgt. Dann können Zähne schnell so aussehen,

...dass einem das Lachen vergeht!
Die Werbeindustrie hat einen nicht unerheblichen Anteil an der zunehmend ungesunden Ernährungsweise junger Menschen. Gerade sie lassen sich leicht von auf bunten Etiketten lächelnden Gesichtern verführen, fett-und zuckerreiche Desserts zergehen förmlich auf der Zunge und wer kennt sie nicht - die knusprigen Chips, denen man nur zu ungern widersteht. Wie unsere Sinne diesbezüglich ausgetrickst werden, konnten die eifrigen Tester auf einem Sinnes-Parcours der Verbraucherzentrale erleben.

Aber natürlich ging es nicht nur um das Thema "Gesunde Ernährung". Damit man zukünftig auch genau sieht, was auf den Tisch gelangt, gab es für die Schüler einen Sehtest beim Optiker Schönfelder, auch die KKH bot einen kostenlosen Lungenfunktionscheck an. Viele dürften da noch ganz entspannt geblieben sein. Wie es um die Funktionsstörungen einer Raucherlunge bestellt ist und welche verheerenden Folgen der Konsum von Alkohol nach sich zieht, erfuhren die Schüler bei Anja Karasek von der Drogenberatungsstelle Wittenberg. Im Zeitalter von Partydrogen und des zur Modeerscheinung gearteten Komasaufens ist Aufklärung hier besonders wichtig. Erschreckende Bilanz: Die Konsumenten dieser Drogen werden immer jünger.
Jung, jünger...am jüngsten. Um bei den Superlativen zu bleiben: Die jüngste Mutter, welche im März ein Baby zur Welt gebracht hat, ist erst 10 Jahre alt. Der Kindsvater sei noch keine 14 Jahre. Dies wissen zwei im Diakonischen Werk engagierte Mitarbeiterinnen zu berichten. Ihr Anliegen ist es, Mädchen und Jungen über Verhütungsmittel aufzuklären, sodass ungeplante Schwangerschaften vermieden werden können...
und falls die Wehen dann doch eher als gewollt einsetzen sollten, dann wäre es gut, einen KRKW (Krankenrettungskraftwagen) zur Hand zu haben. Wie dieses komplizierte Sani-Fahrzeug der Bundeswehr funktioniert und zu welchen Einsätzen es im Notfall gerufen wird, erklärte Hauptgefreiter Hädrich aus Weißenfels aufmerksamen Ohren.

Spätestens, als er die Sirene lautstark aufheulen ließ, war auch unser Eichhörnchen vom Frühstücksbaum geklettert und die Störche protestierten mit einem hektischen Schnäbelklappern.
Zum Trost für die beiden: Ab morgen haben diese exotischen Bewohner unserer Schulidylle dann 6 Wochen tierische Ruhe!
Claudia Schwiefert-Damm
Feuerwehr auf dem Schulhof des LCG
Traditionell kurz vor Schuljahresende fand auch in diesem Jahr der Tag der Verkehrserziehung statt. Den Auftakt bildete eine gemeinsame Übung der Freiwilligen Feuerwehr Wittenberg-West und des Schulsanitätsdienstes. Sie zeigten, das richtige Verhalten an einem Unfallort, wie Verletzte aus einem Unfallfahrzeug zu retten sind und welche Technik dabei zum Einsatz kommen kann.
Die fünften Klassen zeigten viel Geduld und absolvierten trotz des Regens den Geschicklichkeitsparcour des ADAC-Fahrradturniers. Andere gingen zum Beispiel auf Exkursion zum Bahnbetriebswerk Wittenberg, zum Wasserstraßenkreuz oder besuchten die VW-Autostadt. Es ist unmöglich hier alle Aktivitäten aufzuzählen. Erwähnt sei aber noch die Arbeitsgruppe, die sich an der Konstruktion von computergesteuerten Fahrzeugen und Verkehrssignalanlagen versuchte.
Ein ganz herzliches Dankeschön geht an die zahlreichen Helfer, ohne die dieser Tag nicht so abwechslungsreich geworden wäre:
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wittenberg-West
Herr Sette von der Bundespolizei
Herrn Michael Jungfer vom Eisenbahnverein Wittenberg und der DB-Regio
Die Herren vom Autobahnpolizeirevier Dessau
Frau Bühring vom ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt
Frau Kanneberg und ihre beiden Assistenten vom ego-tech.on-mobil der O.v.Guericke-Universität
Die Herren von der Verkehrswacht Oranienbaum
Dem Ehepaar Monika und Horst Herrmann vom Behindertenverband Coswig
Der Fahrschule Brauer, Wittenberg
Der Firma Eiserbeck & Sachse
L Würzberg
Empfehlungen für die Arbeit ab Sj. 2012 /13
Die Mitglieder der Gesamtkonferenz des Lucas-Cranach-Gymnasiums haben am 23. Februar 2012 getagt und der Schulleitung folgende Empfehlungen zur weiteren Gestaltung des Schultagesablaufes gegeben:
- A- und B-Wochen einführen
- stärkere Blockung, mit dem Ziel den Fächerwechsel am Tag zu reduzieren
- neues Zeitregime (siehe Bild) wird ab dem 10. April 2012 getestet
Beschlüsse der 2. Gesamtkonferenz 2011
Am 09. 06. 2011 fand die 2. Gesamtkonferenz in diesem Schuljahr statt. Wie immer wurden wichtige Beschlüsse gefasst, welche jetzt für alle verfügbar sind.































