Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

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„Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ist eine Initiative von Schülerinnen und Schülern, die sich aktiv gegen jede Form von Diskriminierung einsetzen wollen.

Selbstverständnis von SOR-SMC - Diese drei Punkte sind das Selbstverständnis einer "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage":

  1. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
  2. Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, einander künftig zu achten.
  3. Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Logo_selbst Chronik der Ereignisse am Lucas-Cranach-Gymnasium:

09.11.2016 - Projektag

Unter dem Motto „Wir für kulturelle Vielfalt“ fand am Mittwoch, dem 9.11. 2016 ein Projekttag mit abwechslungsreichem Programm für die Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums statt.

Die Projektangebote am Vormittag reichten von kleineren Aktionen für die unteren Klassen wie z.B. "Courage zeigen mit Spiel und Spaß", "Trommelworkshop mit Abdoul", oder Workshops zu Mobbing und Gewalt bis hin zu sehr umfangreichen und anspruchsvollen Workshops zum Themenkomplex "Fluchtursachen - warum Menschen ihre Heimat verlassen müssen" für die Schüler der Kursstufe. Über Filmpräsentationen, Diskussionen mit Flüchtlingen und vielseitige interaktive Methoden konnten die Schüler für dieses Thema sensibilisiert werden. Sie hatten die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Lebensgeschichten vertraut zu machen.

Julia Volkert (Klasse 11) gibt ihre Eindrücke vom Tag wieder: „Das Projekt "Fluchtursachen aus Zentralafrika" war ein voller Erfolg. Ein Herr aus dem Kongo und eine Frau aus Kamerun klärten uns über die schweren Lebensverhältnisse in Teilen Afrikas auf. Unter anderem erfuhren wir, dass Kinder dazu gezwungen werden in Minen zu arbeiten, um Edelmetalle und Diamanten abzubauen. Dies wird von der jeweiligen Regierung der Länder gebilligt und teilweise unterstützt. Im Weiteren erfuhren wir, wie Flüchtlinge den schwierigen Weg nach Europa, Asien und in andere afrikanische Länder finden. Das Projekt hinterließ seine Spuren bei uns. Zum Teil schockiert und auf jeden Fall nachdenklich gestimmt gingen wir an diesem Tag nach Hause.“

SoR_2016-016Eine sehr interessante Ausstellung stellte uns die Friedrich-Ebert-Stiftung zur Verfügung. Schüler der Arbeitsgruppe "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" führten ihre Mitschüler durch die Ausstellung "Demokratie stärken- Rechtsextremismus bekämpfen" und erläuterten die eindrucksvollen Schautafeln.

SoR_2016-002Zum Thema passend gab es als kulturelles Highlight am Vormittag in der Aula unseres Gymnasiums ein Konzert des Liedermachers und Schriftstellers Stefan Krawczyk aus Berlin. Er erzählte den gebannten Zuhörern aus Klasse 9 und 10 die Geschichte über einen Jungen namens Klemens, der in die rechte Szene abrutschte. Selbst komponierte Songs untermalten diese abschreckende Lebensgeschichte. Sie führte in eindringlicher Sprache vor Augen, wie aus einem jungen Menschen, „der zum richtigen Zeitpunkt die falschen Leute trifft“, ein Neo-Nazi wurde. Krawczyk: „Einen jungen Mann, der schon zu einer Gruppe Gleichgesinnter gehört und dort akzeptiert wird, kann man nicht mit dem Kameradschaftsgeist einer Wehrsportgruppe locken. Aber einen Einsamen, der kulturell und seelisch verwahrlost ist, schon.“ Die gelesenen Auszüge aus seinem Buch „Mensch Nazi“ hinterließen beim Publikum einen nachhaltigen Eindruck.

SoR_2016-003Dass wir unseren Schülern solch ein vielseitiges Angebot am Vormittag bieten konnten, verdanken wir einer großzügigen Geldspende durch den Lions Club Wittenberg.

Kurz vor Beginn des Konzertes wurde vom Präsidenten des Lions Clubs, Dr. Wolfgang Kristof, ein Scheck über 800€ an die Schüler der Arbeitsgruppe „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ feierlich übergeben.

Wir sagen an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich DANKE!SoR_2016-001

09.11.2016 - Lesung „Unsere Wunden kann die Zeit nicht heilen“

SoR_2017-001Nach einem Jahr intensiver Beschäftigung mit der Problematik der Mordserie des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrundes fand am 09. November 2016 als Höhepunkt des Projekttages zur Verteidigung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ die Lesung „Unsere Wunden kann die Zeit nicht heilen“ der Sozialkundekurse des 11. und 12. Jahrgangs statt. Grundlage dafür war das gleichnamige Buch von Frau Prof. Barbara John, welches sie in ihrer Funktion als Ombudsfrau der Bundesregierung für die Hinterbliebenen der Opfer des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrundes herausgegeben hat.

Mit dieser Lesung wollten wir den Familien der Mordopfer eine Stimme geben, aufzeigen, wie es ihnen nach dem Verlust ihrer geliebten Angehörigen erging, wie ihr Leben durch die zahlreichen Ermittlungspannen der Behörden beeinträchtigt wurde und ein Zeichen gegen den Rassismus in unserer Gesellschaft setzen. Die Emotionalität der mit Bedacht ausgewählten Textpassagen wurde durch die musikalische Umrahmung des Musikkurses der 11. Klassen noch verstärkt.

Besonders rührend für die Mitwirkenden waren die Dankesworte von Frau Prof. John, die als Ehrengast der Veranstaltung eigens aus Berlin anreiste. Sie lobte das außerordentliche Engagement der Schüler und zeigte sich tief beeindruckt von der Macht der gesprochenen Worte.

Maria Butt, Birgit Wittek, Iris Bernhardt


06.11.2015
Bewegende Schiksale vorgestelltSoRSmC_2015

1989 fiel die Berliner Mauer und vor 25 Jahren wurde die deutsche Wiedervereinigung gefeiert. Ganz im Zeichen dieser historischen Ereignisse stand am Freitag der Jahrestag der Titelverleihung
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ am Lucas-Cranach-Gymnasium.

SoRSmC_2015-02Festredner Clemens Meyer würdigte den 9. November als geschichtsträchtiges Datum, an dem „Grauenvolles, aber auch Wunderbares geschah“. Wären nur ein paar Dinge anders verlaufen, „vielleicht würde ich heute hier im FDJ-Hemd stehen und eine Lobesrede auf den Sozialismus halten“.

Gymnasiasten der Klassen 9 bis 12 rückten in einer  szenischen Lesung mit Musik die Flüchtlingsbewegung in der DDR in den Mittelpunkt.

Denn die Fluchtphantasien in dem sozialistischen Land kannten kaum Grenzen: Es wurden Tunnel gegraben, Menschen in Heißluftballons gesetzt oder U-Boote gebaut - zwischen 1961 und 1989 riskierten mehr als 150.000 DDR-Bürger ihr Leben, weil sie die Grenze überwinden wollten.

Es waren vor allem junge Menschen, die die Enge nicht mehr ausgehalten hatten und mutig den Weg in die Freiheit suchten, der aber häufig in einem Stasi-Gefängnis ein jähes Ende fand. In der Blüte ihres Lebens sind sie misshandelt und weggesperrt worden.SoRSmC_2015-03

Drei persönliche Schicksale wurden bei der Feierstunde in der Aula des Gymnasiums den Zuhörern näher gebracht: emotional, ergreifend, empörend. Die Schüler Anika Würz, Paul Damm und Erik Henze trugen eindrucksvoll Passagen aus biografischen Texten von DDR-Flüchtlingen vor und zogen damit das Publikum in ihren Bann. Vizelandrat Dr. Jörg Hartmann, Bürgermeister Jochen Kirchner oder Sparkassen-Vorstand Thomas Arndt lauschten ergriffen. Denn sie bekamen Lebenswege zu hören, die holprig verliefen, weil sich die DDR-Flüchtlinge eben nicht mit ihrem eingeschränkten Leben hinter der Mauer abgefunden hatten. Die Hoffnung war einfach stärker.

Zum Ende der Veranstaltung verwies Festredner Clemens Meyer auf die gleichnishafte Situation der heutigen Flüchtlingsbewegung. Auch in Syrien hoffen die Menschen, dass sie in der Fremde ein besseres Leben führen können - ohne Angst, Bedrohung und Todesgefahren.

 


07.11.2014Abend10
Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung (Spruch eines alten Rabbiners)

Der Abend am Lucas-Cranach-Gymnasium stand ganz im Zeichen der Erinnerung an die Verbrechen des Holocaust. Mit einer szenischen Lesung von sehr ergreifenden Gedichten beeindruckte die Theatergruppe das Publikum.Sie inszenierte auf sehr Abend11einfühlsame und ausdrucksstarke Weise
„Lyrik gegen das Vergessen“
:
Texte, die von KZ-Insassen, Ghetto-Bewohnern, Inhaftierten und letztlich Verdammten während ihrer Gefangenschaft in Todeslagern geschrieben wurden.

Es sind ganz persönliche Vermächtnisse, die uns mahnen und erinnern sollen, eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte nicht zu vergessen.

 

Abend14

Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele prominente Gäste unserer Stadt der Einladung gefolgt sind und wir auch unseren Schulpaten Peter Escher als Gast begrüßen durften.


07.11.2014SOR1

Der 7.11.2014 steht ganz im Zeichen unseres Schultitels

"Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage".

Die Klassen 5 bis 10 setzen sich in verschiedenen Einzelprojekten mit den Themen Toleranz und couragiertem Handeln auseinander.

Die Highlights des Tages

  • Ein beeindruckendes Zeitzeugengespräch mit Melanie KollatzschSOR2
    1947, im Alter von 19 Jahren, wurde sie durch sowjetische Besatzungsbehörden verhaftet. Ein sowjetisches Militärtribunal verurteilte sie zu 25 Jahren Zwangsarbeit wegen angeblicher Spionage für den englischen Geheimdienst, die später von einem DDR-Gericht in 15 Jahre Zuchthaus umgewandelt wurden. In insgesamt elf Haftanstalten der SBZ/DDR musste sie die Haft bis zum letzten Tag verbringen. 1992 wurde Melanie Kollatzsch von der russischen Militärstaatsanwaltschaft rehabilitiert. Das eindrucksvolle Filmportrait "Gesicht zur Wand!" und das sehr emotionale Gespräch mit Melanie Kollatzsch im Anschluss daran wird den Schülern der 10b ein unvergessliches Erlebnis bleiben.
  • Der kanadische Künstler Evan MalachSOR3
    ein junger Musiker aus Kanada, welcher auf unvergleichliche Art den Ersten Weltkrieg spachkünstlerisch und musikalisch verarbeitet. Er begeisterte mit seiner Performance in englischer Sprache die Klassen 10a und 10c. Weltklasse!
  • Elias Avital  ein aus Israel stammender Jude, heute in Berlin lebend, erzählte biblische Geschichten und untermalte die lebendigen Episoden musikalisch mit seinem Akkordeon. Die Schüler fanden es spannend, spontan in den hebräischen Gesang mit einzustimmen.

Alle weiteren Workshopleiter:

  • Jürgen Jankofsky (Vorsitzender des Bödeckerkreises in Sachsen-Anhalt) stellte ein Jugendbuch mit dem Titel „Novembertage“ zum Thema Mobbing.
  • Abdoul trommelte gute Laune und erzählte aus seiner afrikanischen Heimat.SOR4
  • Herr und Frau Gößling erklärten Schülern die koreanische Kampfkunst Hapkido.
  • Frau Triltsch und Saskia Merten informierten mit Rollenspielen, interessanten Filmsequenzen und anhand ganz persönlicher Erfahrung über Mobbing.
  • Eine Welt der Vielfalt erlebten die Klassen 5. Vier Coaches trainierten auf spielerische Weise Toleranz.SOR5
  • „Vor Antisemitismus ist man nur auf dem Mond sicher“ hieß es für die Klasse 9.
  • Zwei Coaches aus Halle zeigten, wie sich der Antisemitismus im Laufe der Jahrhunderte ausprägte.
  • „Courage mit Spiel und Spaß“ gab es mit Annalena, Dana und Tabea
  •  Interessante Stolpersteintour zum Leben und Schicksal der Wittenberger Juden für die Klassen 9b und 9c (Veranstalter: Evangelische Akademie Wittenberg)

 


18. September 2014

Besuch beim Landestag Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage - "Wir sind 100"

Foto1Am 18. 09. 2014 waren fünf Schüler der AG SOR-SMC zum Landestag "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" in der Motorsport-Arena Oschersleben. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Wir sind (über) 100!", da in Sachsen -Anhalt seit diesem Jahr über 100 Schulen den Titel "SOR - SMC" tragen . Hier besuchten sie verschiedene Workshops, um z.B. andere Kulturen kennenzulernen und Toleranz zu üben. Man hat nicht nur etwas gelernt, sondern hatte auch ausreichend Spaß.
Julia Volkert, Gina Menne


27. Januar 2014

  • Aufführung des Dramas "Andorra" anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages in der Aula

 Prominenz beim TheaterabendBildMP

Rings um das Lucas-Cranach-Gymnasium waren kaum noch Parkplätze zu finden, auf dem Schulhof standen schwere dunkle Limousinen. Denn Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff und seine Frau Gabriele wollten sich die Theateraufführung nicht entgehen lassen. Weitere Prominente trudelten ein, wie Wittenbergs Bürgermeister Torsten Zugehör, Coswigs Rathauschefin Doris Berlin, Superintendent Christian Beuchel, der Direktor des Landesschulamtes Torsten Klieme und Sparkassen-Direktor Thomas Arndt. Unterdessen herrschte in der Aula aufgeregtes Treiben. Einige Darsteller sitzen bereits in der Maske, andere gehen still in Gedanken ihren Text durch. Dass es ein besonderer Abend werden wird, ist in der ganzen Schule bereits zu spüren. Vor allem als Personenschützer vom Landeskriminalamt noch eine Requisite in Augenschein nehmen und auf Gefährlichkeit prüfen --- eine Gewehr-Attrappe, die während des Stückes zum Einsatz kommen wird.
Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages hatte die Schul-Theatergruppe das Stück „Andorra“ von Max Frisch neu einstudiert. Es gilt als zeitloses Werk, das sich kritisch mit der NS-Zeit auseinandersetzt. Auf dem Weg zur Aula waren von den Schülern Stolpersteine aus Beton ausgelegt worden. Namen waren zu lesen, auf den Treppenstufen standen Fotos und Kerzen. Die Besucher blickten also in die Gesichter der Juden, welche in Wittenberg ihre ganz persönlichen Spuren hinterlassen haben. Ergreifende Schicksale, die heute noch bewegen und nachdenklich stimmen. Und in dieser besonderen ergreifenden Atmosphäre verlief auch die eineinhalbstündige Vorstellung der Schultheatergruppe.
Als das Stück begann, war es in der prächtig gefüllten Aula sofort mucksmäuschenstill. Die jugendlichen Darsteller schafften es, das Publikum augenblicklich in ihren Bann zu ziehen. Konzentriert und spielfreudig entführten sie ihre Gäste in den fiktiven Staat Andorra. Dort lebt der Lehrer Can, der mit einer Frau aus dem faschistischen Nachbarstaat der „Schwarzen“ ein uneheliches Kind gezeugt hat. In Andorra befürchtet er aber, von seinen Mitbürgern verachtet zu werden, Deshalb erzählt er, dass er ein Judenkind namens Andri aufgenommen habe, um es vor den Antisemiten zu schützen. Doch Andri bleibt ein Außenseiter. Die Andorraner finden ihre Klischees über Juden bestätigt, und der Junge übernimmt schließlich das Bild, das sie sich von ihm machen.
Ein schwerer Stoff. Eine Handlung, die nicht gut enden kann. Eine emotionale Gratwanderung. Aber wie die Schüler diese Herausforderung annahmen, sich in die Figuren hineinversetzten, mit Leidenschaft, Temperament und kühler Distanz spielten, war einfach grandios. In der Aula war es so leise, dass man eine Stecknadel fallen gehört hätte. Jeder konnte selbst spüren, wie schrecklich es sein muss, wenn bornierte, selbstgerechte Menschen andere aufgrund ihrer eigenen Vorurteile ausgrenzen. Als die letzte atemlose Szene gespielt war, setzte stürmischer Applaus ein. Viele Zuschauer fühlten sich überwältigt, diese Leistung hatten sie einem Schülertheater nicht zugetraut.
Ergriffen wirkte auch Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff, als er ans Rednerpult trat. Er dankte der Schule und natürlich den Schülern für diesen beeindruckenden Auftritt. „Das Andorra, das heute zu sehen war, können professionelle Schauspieler nicht besser spielen.“ Er sei tief bewegt, sagte Haseloff. Das Theaterstück sei ein würdiger Abschluss des Holocaust-Gedenktages gewesen. Als ehemaliger Melanchthonschüler, bekannte der Ministerpräsident, habe es immer eine Konkurrenz zum Cranach-Gymnasium gegeben, wer die beste Schule in Wittenberg sei. „Heute Abend kann ich sagen, das Cranach-Gymnasium ist es. Vielen, vielen Dank.“ Lang anhaltender Beifall für Haseloff. Blumen. Händeschütteln.
In die glücklichen Gesichter der gefeierten Hauptdarsteller mischte sich aber auch etwas Wehmut: Ein umfangreiches und intensives Projekt hatte mit einem großen Finale seinen Abschluss gefunden.

Rede von Judith Fuhrmann am 27.01.2014


 Dezember 2013

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  • Die Leiterin der Arbeitsgruppe "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", Claudia Schwiefert-Damm, erhält für ihr Engagement eine Anerkennungsurkunde der "Landeszentrale für politische Bildung".

16. November 2013

  • Teilnahme der AG an Gedenkabend am Jüdischen Denkmal in Wittenberg

 11. November 2013

  • Theateraufführung für alle Schüler der Klassenstufen 9-12 am Vormittag in unserer Schulaula

 ab September 2013

  • intensive Arbeit der AG SOR-SMC und der Theatergruppe am Theaterstück "Andorra" von Max Frisch, welches anlässlich des Jahrestages der Titelvereihung am Vorabend des 9. Novembers 2013 uraufgeführt wurde

 Juli 2013

  • Projekttag "Stolpersteine"; Schüler der AG informieren sich über das Schicksal der Wittenberger Juden und übernehmen die Patenschaft für die Stolpersteine

Februar 2013

  • Mahnwache am Jüdischen Denkmal in Wittenberg

 9. November 2012

  • Aktions-und Projekttag „Erheb deine Stimme für Courage“
  • Feierstunde und Präsentation der Projektergebnisse am Nachmittag des 9. Novembers 2012 Teilnahme prominenter Gäste
    (Vertreter der Landeszentrale, Peter Escher, Vertreter aus Politik und Wirtschaft)

 Juli 2012BildSpreyer

  • Teilnahme am Landestag der Schulen des Netzwerkes SOR-SMC in Magdeburg

 ab November 2011

  • intensive Arbeit der Arbeitsgruppe
  • Werbung neuer Mitglieder aus verschiedenen Klassenstufen (insgesamt 19 aktive Mitglieder aus den Klassen 9-12)
  • Arbeit an der selbständigen Organisation eines Projekttages (vielfältige Projekte und Workshops) für die gesamte Schule unter dem Motto " Erheb deine Stimme für Courage" am 9. November 2012

9. November 2011BildTitel

feierliche Titelübergabe unter Teilnahme von Peter Escher, Vertretern der Landeszentrale und Gästen aus Wirtschaft und Politik

 


 April 2010

  • initiiert von der Landeszentrale für politische Bildung, Prämierung des Beitrages und Feierstunde im Thalia Theater HalleBildPlakat
  • damit eröffnete sich die Möglichkeit, sich als Schule um den Titel SOR-SMC zu bewerben
  • Gründung einer Arbeitgemeinschaft SOR-SMC (Initiativgruppe Klasse 9c)
  • Unterschriftensammlung bis Juni 2010
  • Werbung für das Projekt / Vorstellung des Projektes innerhalb der einzelnen Klassen und im Lehrerkollegium
  • Projekt fand Anklang und Zustimmung
  • Suche eines Paten, welcher dieses Projekt an unserer Schule unterstützt

Die Gruppe Rosenstolz, der Moderator Peter Escher und der Theologe Friedrich Schorlemmer konnten als Paten für das Projekt gewonnen werden. Nacht für Courge

Claudia Schwiefert-Damm
(Projektkoordinatorin und Leiterin der Arbeitsgruppe)